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MOOG伺服閥簡介及原理
點擊次數:5125 更新時間:2012-07-21

MOOG伺服閥簡介及原理
東莞阿托斯自動化設備有限公司始終堅持品質、用戶*、信譽永恒、服務至上的經營理念;至精、至誠、更優、更新的企業精神。通過不斷的技術創新,不斷滿足客戶需求,時刻把客戶的利益放在心上的服務理念。產品主要用于工業機械、工程機械、建筑機械、冶金機械、礦山機械、起重機械、注塑機械、化工機械、油壓機、鞋機、自動化設備、石油、船舶、環保等行業,為客戶提供質優價廉的產品和滿意周到的服務。我們歡迎您的來電,你一定會滿載而歸。
:雷


MOOG伺服閥簡介及原理

roportionalventile mit
integrierter 24 Volt Elektronik
ISO 4401 Größe 05 bis 10
2 Moog • D660 Baureihe
ALLGEMEINES D661-D665
PROPORTIONALVENTILE DER BAUREIHEN D661 BIS
D665
Die Proportionalventile der Baureihe D660 sind Drosselventile
für 2-, 3-, 4- oder auch 5-Wege-Anwendungen.
Diese Ventile eignen sich zur elektro-hydraulischen Lage-, Geschwindigkeits-,
Druck- oder Kraftregelung auch bei hohen
dynamischen Anforderungen.
Die Ventile werden ständig weiterentwickelt. Mit der neuen
ServoJet Vorsteuerstufe von Moog wurde ein weiterer wichtiger
Schritt in Richtung Energieeinsparung und Robustheit vollzogen.
Die Vorsteuerstufe nach dem Strahlrohrprinzip, die sich
seit über 15 Jahren in verschiedenen Anwendungen bewährt
hat, wurde konstruktiv zur ServoJet Vorsteuerstufe weiter entwickelt.
Die integrierte Ventilelektronik ist eine Neuentwicklung
mit PWM-Treiberendstufe und einer 24 V DC Versorgungsspannung.
Die in dieser Neuauflage des Katalogs beschriebenen Baureihen
haben die EMV- Prüfung gemäß EU-Richtlinie bestanden. Bitte
beachten Sie die entsprechende Herslererklärung.
KAPI SEITE
Allgemeines 2
http://www.chem17.com/st205148
Vorteile und Funktion 3
Allgemeine technische Daten 4
Funktion, Elektronik 5
Technische Daten 10
Ventilelektronik 25
Failsafe Ausführung 28
Signal Sollwertverdrahtung 32
Beslinformation 34
HINWEISE
?? Vor Inbetriebnahme ist das gesamte System sorgfältig zu
spülen und die Druckflüssigkeit (nach ISO 6072) zu filtrieren.
?? Die Hinweise zur integrierten Elektronik, Seite 5, 6, 7, 8, 9,
25, 26, 27, 32 und 33 sind unbedingt zu beachten.
Unser Qualitätsmanagementsystem richtet sich nach DIN EN ISO 9001.
SERVO- UND PROPORTIONALVENTILE VON MOOG
Moog produziert seit mehr als 30 Jahren Servo- und Proportionalventile
mit integrierter Elektronik. In dieser Zeit wurden
über 200.000 Ventile ausgeliefert.
Unsere Servo-und Proportionalventile werden in den verschiedensten
Anwendungen des Maschinenbaus erfolgreich eingesetzt.
Die Ventile der Baureihen D661K, D662K, D663K und D664K
sind auch für explosionsgefährdete Bereiche, Zündschutzart
“d” (“d” Druckfeste Kapselung nach DIN EN 50018)
Klasse II 2G EEx d C-C2H2 T5, NEMKO 02ATEX272, CE 0123 lieferbar.
Achtung: geänderte Einbauabmessungen und anderen
elektrischen Anschluss beachten.
Dieser Katalog ist für Anwender mit Sachkenntnissen bestimmt.
Um sicherzuslen, dass alle für Funktion und Sicherheit
des Systems erforderlichen Randbedingungen erfüllt sind,
muss der Anwender die Eignung der hier beschriebenen Geräte
überprüfen. Bei Unklarheiten bitten wir um Rücksprache.
Moog • D660 Baureihe 3
VORTEILE UND FUNKTION D661-D665
VORTEILE DES SERVOJET VORSTEUERVENTILS
?? Erhebliche Erhöhung der Nutzvolumenstromausbeute (> 90%
des Steuervolumenstroms) hilft bei der Einsparung von Energie,
besonders bei Maschinen mit mehreren Ventilen.
?? Hohe Dynamik durch hohe Eigenfrequenz (500Hz) der Servo-
Jet Vorsteuerstufe.
?? Zuverlässige Funktion. Die hohe Druckausbeute der ServoJet
Vorsteuerstufe (bis 80% Δp bei 100% Eingangssignal) ermöglicht
hohe Slkräfte für den langhubigen Steuerkolben
und bewirkt damit, dass dieser auch gegen Schmutz und
Strömungskräfte zuverlässig seine vorgegebene Slung einnimmt.
?? Funktionsfähig ab 25 bar Steuerdruck, damit stehen robuste
Proportionalventile auch für Niederdrucksysteme, wie z.B. für
Turbinenregelungen zur Verfügung.
?? Der zum Schutz des ServoJet Vorsteuerventils eingebaute
Filter hat durch seine Feinheit von 200 μm nominal eine nahezu
unbegrenzte Standzeit.
?? Die ServoJet Vorsteuerstufe mit flach verlaufender Druckkennlinie
ergibt unkritisches Betriebsverhalten. Die hohe
Eigenfrequenz erlaubt hohe Kreisverstärkung für den Ventillageregelkreis
mit sehr guten statischen und dynamischen
Kennwerten.
ARBEITSWEISE DES SERVOJET VORSTEUERVENTILS
Das ServoJet Vorsteuerventil besteht im wesentlichen aus
Torquemotor, Strahlrohr und Verteiler.
Ein Strom durch die Spule bewirkt, daß der Anker mit dem
Strahlrohr ausgelenkt wird. Der ausgelenkte und über die spezielle
Düsenform gebündelte Fluidstrahl beaufschlagt eine der
beiden Verteilerbohrungen mehr als die andere.
Dadurch wird ein Druckunterschied in den Steueranschlüssen
des Vorsteuerventils erzeugt. Der resultierende Nutzvolumenstrom
verslt den Steuerkolben der Hauptstufe. Der Rücklauf
erfolgt über den Ringraum unter der Düse zum Tank.
VORTEILE DES GESAMTVENTILS
?? Ventilkörper für größere Volumenströme, wahlweise mit
externem Steuervolumenstrom über Steueranschlüsse X und Y.
?? Reduzierte Stufenkolbenstirnflächen bei D662 – D665 ergeben
folgende Vorteile:
- Verbesserung der dynamischen Ventildaten
- Verringerung des Volumenstroms bei schnellen
Bewegungsabläufen des Hauptsteuerkolbens
?? Failsafe-Ausführung mit definierter Steuerkolbenslung
über Federzentrierung, integriertes Sitzventil in Kurzschluss
oder Druckabschaltung.
?? Ein- oder zweistufige Vorsteuerung.
Die Verslung des Steuerkolbens erfolgt entweder über ein
einstufiges oder ein zweistufiges Vorsteuerventil. Die Proportionalventile
der Baureihe D660 lassen sich damit zweistufig
und dreistufig ausführen. Zweistufige Proportionalventile werden
hauptsächlich eingesetzt, wenn eine gute Auflösung und
ein gutes dynamisches Verhalten im Kleinsignalbereich gefordert
sind. Die dreistufigen Proportionalventile eignen sich für
sehr gute Dynamik im Großsignalbereich. Durch gezieltes Zusammenfügen
von schnellem ServoJet Vorsteuerventil, geeigneter
Steuerkolbenstirnfläche und integrierter Elektronik kann
für die jeweilige Anwendung ein optimal einsetzbares
Proportionalventil angeboten werden.
ARBEITSWEISE DES MEHRSTUFIGEN VENTILS
Der Lageregelkreis für die Hauptstufe mit Wegaufnehmer und
Vorsteuerventil wird über die eingebaute Elektronik geschlossen.
Ein elektrisches Steuersignal (Volumenstromsollwert =
Steuerkolbenslung-Sollwert) wird auf den integrierten Lageregler
gegeben, der den Strom durch die Spule des Vorsteuerventils
treibt.
Der über einen Oszillator gespeiste induktive Wegaufnehmer
misst die Slung des Hauptsteuerkolbens (Istwert, Messsignal).
Durch einen Demodulator gleichgerichtet wird dieser Istwert
zum Lageregler zurückgeführt und dort mit dem Sollwert verglichen.
Der Lageregler steuert das Vorsteuerventil solange an,
bis Soll- und Istwert gleich sind. Dadurch ist die Slung des
Hauptsteuerkolbens proportional zum elektrischen Eingangssignal.
LEISTUNGSSPEZIFIKATIONEN D661 BIS D665
MIT SERVOJET VORSTEUERVENTIL
Betriebsdruckbereich
Anschluss P, A und B bis 350 bar
Anschluss T siehe Daten der Baureihen
Steuerdruck min. 25 bar über T oder Y.
max. 350 bar
Temperaturbereich
Umgebung –20 °C bis +60 °C
Flüssigkeit –20 °C bis +80 °C
Dichtungswerkstoff NBR, FPM,
andere auf Anfrage
Druckflüssigkeit Hydrauliköl auf Mineralölbasis
nach DIN 51524
Teil 1 bis 3 und ISO 11158,
andere Flüssigkeiten auf
Anfrage
Viskosität empfohlen 15 bis 45 mm2/s
zulässig 5 bis 400 mm2/s
Systemfilter
Vorsteuerventil: Hochdruckfilter (ohne Bypass, jedoch mit
Verschmutzungsanzeige) im Hauptstrom möglichst direkt vor
dem Ventil.
Hauptstufe: Hochdruckfilter wie für das Vorsteuerventil.
Bei Einsatz von schnell schaltenden Regelpumpen ist auch eine
Nebenstromfiltration möglich.
Sauberkeitsklasse
Die Sauberkeit der Druckflüssigkeit hat großen Einfluss auf
Funktionssicherheit (sichere Steuerkolbenpositionierung, hohe
Auflösung) und Verschleißschutz (Steuerkanten, Druckverstärkung,
Leckverluste) der Proportionalventile.
Empfohlene Sauberkeitsklasse
für Funktionssicherheit ISO 4406 < 19 / 16 / 13
für Lebensdauer (Verschleiß) ISO 4406 < 17 / 14 / 11
Empfohlene Filterfeinheit
für Funktionssicherheit ß15 ≥ 75 (15 μm absolut)
für Lebensdauer (Verschleiß) ß10 ≥ 75 (10 μm absolut)
Montagemöglichkeit jede Lage,
fest oder beweglich
Rütfestigkeit 30 g, 3 Achsen, 5Hz ... 2kHz
Schutzart EN60529: IP 65 mit montiertem
Gegenstecker
Staubplatte Auslieferung mit
Staubplatte
4 Moog • D660 Baureihe
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN D661-D665
VOLUMENSTROMBERECHNUNG
Der tatsächliche Volumenstrom Q hängt nicht nur vom elektrischen
Eingangssignal, sondern auch vom Druckabfall Δp an den
einzelnen Steuerkanten ab.
Bei 100% Sollwertvorgabe (z.B. +10 V = Ventil voll geöffnet)
ergibt sich bei einem Nenndruckabfall ΔpN = 5 bar pro Steuerkante
der Nennvolumenstrom QN. Verändert man den Druckabfall,
so verändert sich bei konstantem Sollwertsignal auch der
Volumenstrom Q entsprechend nachstehender Formel für
scharfkantige Blenden.
Der so berechnete tatsächliche Volumenstrom Q sollte in den
Anschlußbohrungen P, A, B und T eine mittlere Strömungsgeschwindigkeit
von 30 m/s nicht überschreiten.
Nenndruckabfall pN = 10 [bar] Ventildruckabfall p [bar]
5 10 20 30 50 70 100
30
20
50
80
100
150
200
300
500
800
1500
1000
2000
3000
4500
Q [l/min] = tatsächlicher Volumenstrom
QN [l/min] = Nennvolumenstrom
Δp [bar] = tatsächlicher Druckabfall
ΔpN [bar] = Nenndruckabfall
Volumenstrom - Diagramm
Volumenstrom bei maximaler Ventilöffnung (100% Eingangssignal)
in Abhängigkeit vom Ventildruckabfall.
Berechnung des Steuerdrucks
Sind große Volumenströme bei hohem Ventildruckabfall erforderlich,
muss ein entsprechend hoher Steuerdruck zur Überwindung
der Strömungskräfte gewählt werden. Es kann näherungsweise
angesetzt werden:
Q
pX ≥ 1,7 · 10-2 · A · Δp K
Q [l/min] = max. Volumenstrom
Δp [bar] = Ventildruck bei Q
AK [cm2] = Steuerstirnfläche des Kolbens
pX [bar] = Steuerdruck
Der Steuerdruck pX muss mindestens 25 bar über dem Rücklaufdruck
der Vorsteuerstufe liegen.
Moog • D660 Baureihe 5
FUNKTION D661-D665
?? Minimaler Drahtquerschnitt aller Leiter ≥ 0,75 mm2.
Spannungsabfall zwischen Schaltschrank und Ventil
berücksichtigen.
?? Hinweis: Beim elektrischen Anschluss des Ventils (Schirm, )
ist sicherzuslen, dass lokale Potentialunterschiede nicht
zu störenden Erdschleifen mit Ausgleichsströmen führen.
Siehe auch Moog Technische Notiz TN353.
?? Versorgung 24 V DC, minimal 18 V DC, maximal 32 V DC
Stromaufnahme Imax. bei D66X 200 mA stat.
300 mA dyn.
Externe Sicherung je Ventil bei D66X 0,5 A (mitträge)
?? Sämtliche Signalleitungen (auch Messwertaufnehmer)
geschirmt.
?? Schirmungen sternförmig am Netzteil auf ⊥ (0 V) legen
und mit Gegensteckergehäuse leitend verbinden
(wegen EMV).
?? EMV: erfüllt die Anforderungen für Störaussendung
gemäß: EN55011:1998+A1:1999 (Grenzwertklasse: B)
und Störfestigkeit gemäß: EN61000-6-2:1999.
ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN FÜR VENTILELEKTRONIK
Zweistufiges Proportionalventil der Baureihe D661,
Failsafe Typ F in der Slung A ?? T
A B
X Y P T T1
Hydrauliksymbol:
Darslung im Zustand anstehender Steuerdruck, anliegende
Elektronikversorgung mit Freigabe und Signal = null. 1
Dreistufiges Proportionalventil der Baureihen D663 mit
Vorsteuerventil D630, Failsafe Typ F in der Slung A ?? T
A B
X Y P T
Hydrauliksymbol:
Darslung im Zustand anstehender Steuerdruck, anliegende
Elektronikversorgung mit Freigabe und Signal = null.
6 Moog • D660 Baureihe
ELEKTRONIK D661-D665
VENTILELEKTRONIK MIT VERSORGUNGSSPANNUNG 24 VOLT UND 6+PE-POLIGEM ANBAUSTECKER
Sollwert 0 bis ±10 mA, potentialfrei,
Ventile für Stromsollwert
Der Kolbenhub des Ventils ist proportional ID = –IE.
100 % Ventilöffnung P ?? A und B ?? T bei Sollwert ID = +10 mA.
Bei Sollwert 0 mA steht der Steuerkolben in definierter Mitslung.
Die Eingänge über Steckerstifte D und E sind invertierend.
Je nach gewünschter Wirkrichtung wird Steckerstift
D oder E angeschlossen. Der andere Steckerstift wird schaltschrankseitig
auf Signalquellen-Null gelegt.
Sollwert 0 bis ±10 V
Ventile für Spannungssollwert
Der Kolbenhub des Ventils ist proportional (UD – UE).
100 % Ventilöffnung P ?? A und B ?? T bei Sollwert (UD – UE) = +10 V.
Bei Sollwert 0 V steht der Steuerkolben in definierter Mitslung.
Der Eingang ist differentiell beschaltet. Steht statt
des differentiellen Sollwertes nur ein Ansteuersignal zur Verfügung,
so wird, je nach gewünschter Wirkrichtung, Steckerstift
D oder E schaltschrankseitig auf Signalquellen-Null gelegt.
Istwert 4 bis 20 mA
Die Messung des Istwertes, d.h. die Slung des Steuerkolbens
erfolgt am Steckerstift F (Schaltbild oben). Damit steht ein
Signal für Überwachung und Fehlerdiagnose zur Verfügung.
Der gesamte Kolbenhub entspricht 4 bis 20 mA.
Bei 12 mA steht der Kolben in Mitslung. 20 mA entspricht
100 % Ventilöffnung P ?? A und B ?? T .
Schaltung für die Messung des Istwertes IF (Slung des Steuerkolbens)
für Ventile mit 6+PE-poligem Stecker (Signal „M, X, D“)
l
U
ventilseitig
V
F
F
Kolbenhubbereich
U
Mitslung 6 V
= 2 bis 10 V
R =
500
F
4 bis 20 mA L
Mit dem Istwert-Ausgangssignal 4 bis 20 mA läßt sich ein Kabelbruch
bei IF = 0 mA erkennen.
Zur leichteren Fehlererkennung sollte der Steckerstift F des
Gegensteckers bis zum Schaltschrank verdrahtet werden.
Hinweis zum Freigabesignal
Bei nicht anliegendem bzw. abfallendem Freigabesignal bewegt
sich der Hauptsteuerkolben in die sichere Slung.
a) Definierte Mitslung, Istwerttoleranz ± 3%
(unvertrimmtes Vorsteuerventil) Logikfunktion A1)
b) Sichere Endslung (vertrimmtes Vorsteuerventil)
Logikfunktion B1)
(Bei Signaltyp „D“ ist RL in der Ventilelektronik)
1) siehe Typenschlüssel
Moog • D660 Baureihe 7
D661-D665 ELEKTRONIK
STECKERBELEGUNG FÜR VENTILE MIT 6+PE-POLIGEM STECKVERBINDER
nach EN 175201 Teil 804, Gegenstecker (Metall) mit voreilendem
Schutzleiterkontakt ().
Siehe auch Signal Sollwertverdrahtung (Seite 32/33, erweiterte Information siehe
AM 426 D).
PE
A
B
C
D
E
F
1 Ventil
2 Anbaustecker
3 Gegenstecker
Weitere Informationen zum Eingangssignal 6+PE auf Seite 32 und 33.
Signalart Spannungssollwert Stromsollwert
A Versorgung
statisch: Imax: 200 mA
24 V DC (min. 18 V DC, max. 32 V DC) dynamisch: Imax: 300 mA
B Versorgung / Signal-Null ⊥ (0 V)
C Freigabe
keine Freigabe
UC–B > +8,5 V DC Ie = 2,0 mA bei 24 V DC, max. 32 V DC
UC–B < +6,5 V DC (siehe Hinweis oben)
D Potentialfreier
E Eingang Sollwert
UD–E = 0 bis ± 10 V ID = – IE: 0 bis ± 10 mA
Re = 10 kΩ (Re = 200 Ω)
Eingangsspannung UD-B und UE-B für beide Signalarten min. - 15 V
und max. + 32 V
F Ausgang Istwert
Slung Steuerkolben
IF–B = 4 bis 20 mA. Bei 12 mA ist der Steuerkolben in Mitslung.
RL = 100 bis 500 Ω
Bei Signalart D: UF–B = 2 bis 10 V. Bei 6 V ist der Steuerkolben in
Mitslung. RL = 500 Ω
Schutzleiterkontakt
8 Moog • D660 Baureihe
ELEKTRONIK D661-D665
VENTILELEKTRONIK MIT VERSORGUNGSSPANNUNG 24 VOLT UND 11+PE-POLIGEM ANBAUSTECKER
Sollwert 0 bis ±10 mA, potentialfrei,
Ventile für Stromsollwert
Der Kolbenhub des Ventils ist proportional I4 = –I5.
100 % Ventilöffnung P ?? A und B ?? T bei Sollwert I4 = +10 mA.
Bei Sollwert 0 mA steht der Steuerkolben in definierter Mitslung.
Die Eingänge über Steckerstifte 4 und 5 sind invertierend.
Je nach gewünschter Wirkrichtung wird Steckerstift
4 oder 5 angeschlossen. Der andere Steckerstift wird schaltschrankseitig
auf Signalquellen-Null gelegt.
Sollwert 0 bis ±10 V
Ventile für Spannungssollwert
Der Kolbenhub des Ventils ist proportional (U4 – U5).
100 % Ventilöffnung P ?? A und B ?? T bei Sollwert (U4 – U5) = +10 V.
Bei Sollwert 0 V steht der Steuerkolben in definierter Mitslung.
Der Eingang ist differentiell beschaltet. Steht statt des
differentiellen Sollwertes nur ein Ansteuersignal zur Verfügung,
so wird, je nach gewünschter Wirkrichtung, Steckerstift
4 oder 5 schaltschrankseitig auf Signalquellen-Null gelegt.
Istwert 4 bis 20 mA
Die Messung des Istwertes, d.h. die Slung des Steuerkolbens
erfolgt am Steckerstift 6 (Schaltbild oben). Damit steht ein
Signal für Überwachung und Fehlerdiagnose zur Verfügung.
Der gesamte Kolbenhub entspricht 4 bis 20 mA.
Bei 12 mA steht der Kolben in Mitslung. 20 mA entspricht
100 % Ventilöffnung P ?? A und B ?? T .
Schaltung für die Messung des Istwertes I6 (Slung des Steuerkolbens)
für Ventile mit 11+PE-poligem Stecker (Signal „M, X, D“)
l
U
ventilseitig
V
Kolbenhubbereich
U
Mitslung 6 V
= 2 bis 10 V
6
6
6
R =
500
4 bis 20 mA L
Mit dem Istwert-Ausgangssignal 4 bis 20 mA läßt sich ein Kabelbruch
bei I6 = 0 mA erkennen.
Zur leichteren Fehlererkennung sollte der Steckerstift 6 des
Gegensteckers bis zum Schaltschrank verdrahtet werden.
Hinweis zum Freigabesignal
Bei nicht anliegendem bzw. abfallendem Freigabesignal bewegt
sich der Hauptsteuerkolben in die definierte Slung.
Definierte Mitslung, Istwerttoleranz ± 3%
(unvertrimmtes Vorsteuerventil) Logikfunktion C, E 1).
(Bei Signaltyp „D“ ist RL in der Ventilelektronik)
1) siehe Typenschlüssel
Moog • D660 Baureihe 9
ELEKTRONIK D661-D665
STECKERBELEGUNG FÜR VENTILE MIT 11+PE-POLIGEM STECKVERBINDER
nach EN 175201 Teil 804, Gegenstecker (Metall) mit voreilendem
Schutzleiterkontakt ().
Siehe auch Signal Sollwertverdrahtung (Seite 32/33, erweiterte Information siehe
AM 426 D, Logikfunktionn C, E 1)).
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
PE
1 Ventil
2 Anbaustecker
3 Gegenstecker
Weitere Informationen zum Eingangssignal 11+PE auf Seite 32 und 33.
Signalart Spannungssollwert Stromsollwert
1 Versorgung
24 V DC (min. 18 V DC, max. 32 V DC)
statisch: Imax: 200 mA
dynamisch: Imax: 300 mA
2 Versorgung / Signal-Null ⊥ (0 V)
3 Freigabe
keine Freigabe
U3–2 > + 8,5 V DC
Ie = 2,0 mA bei 24 V DC, max. 32 V DC
U3–2 < + 6,5 V DC
4 Potentialfreier
5 Eingang Sollwert
U4–5 = 0 bis ± 10 V I4 = – I5: 0 bis ± 10 mA
Re = 10 kΩ (Re = 200 Ω)
Eingangsspannung U4-2 und U5-2 für beide Signalarten min. - 15 V
und max. + 32 V
6 Ausgang Istwert
Slung Steuerkolben
I6-2 = 4 bis 20 mA. Bei 12 mA ist der Steuerkolben in Mitslung.
RL = 100 bis 500 Ω
Bei Signalart D: U6–2 = 2 bis 10 V. Bei 6 V ist der Steuerkolben in
Mitslung. RL = 500 Ω
7 Hilfsmesspunkt Kolbenslung: U7–2 = 3 bis 13 V. Bei 8 V ist der Steuerkolben
in
Mitslung. RL = 5 kΩ
8 Ventilbereitschaft U8–2 > +8,5 V DC: Freigabe und Versorgung ok. Ausgang:
U8–2 < +6,5 V DC: keine Freigabe oder Versorgung, nicht ok. Imax: 20 mA
9 nicht belegt
10 nicht belegt
11 Logikfunktion E: U11–2 > +8,5 V DC: < + 30 % Abweichung C: sichere Slung
E: U11–2 < +6,5 V DC: > + 30 % Abweichung C: keine sichere Slung
Ausgang: Imax: 20 mA
Schutzleiterkontakt
wahlweise X und Y extern Failsafe-Slung M
bei pX < 1 bar,
nur mit X und Y extern
wahlweise Y extern
nur mit x extern
wahlweise X und Y extern
4-Wege Ausführung
(2. Tankanschluß bei
QN > 60 l/min erforderlich)
4-Wege Ausführung
federzentriert (2. Tankanschluß
bei QN > 60 l/min erforderlich)
2 x 2-Wege Ausführung 5-Wege Ausführung
A B
X Y
A B
X Y P T T 1 P
T
X T 1
Y
P T
A B
P1
A B
P T T 1
X Y
10 Moog • D660 Baureihe
D661 TECHNISCHE DATEN
* bei 210 bar Steuer- bzw. Betriebsdruck, Ölviskosität 32 mm2/s und Öltemperatur
40 °C
** empfohlener Steueranschluss siehe Hydrauliksymbole
Modell . . . Typ D661 - P/B . . . A D661 - P/B . . . B
Lochbild nach ISO, mit 2. Tankanschluss ISO 4401 - 05 - 05 - 0 - 94
Ventilausführung 4-Wege, 2 x 2-Wege, 5-Wege
2-stufig mit Standardkolben
Vorsteuerventil ServoJet Standard High flow
Steueranschluss wahlweise intern oder extern** X und Y X und Y
Masse kg 5,6 5,6
Nennvolumenstrom (±10%) bei ΔpN = 5 bar
je Steuerkante
l/min 30 / 60 / 80 / 2 x 80 30 / 60 / 80 / 2 x 80
Betriebsdruck
Hauptstufe:
Vorsteuerventil:
max.
Anschluss P, A, B
Anschluss T bei Y intern
Anschluss T bei Y extern
Serienausführung
über integrierte Vordrossel
(auf Anfrage)
bar
bar
bar
bar
bar
350
210
350
280
350
350
210
350
280
350
Slzeit* für 0 bis 100 % Hub, typisch ms 28 18
Umkehrspanne* % < 0,05 < 0,05
Hysterese* % < 0,3 < 0,3
Nullverschiebung bei ΔT = 55 K % < 1 < 1
Leckvolumenstrom* gesamt max. (~ Null-Überdeckung) l/min 3,5 4,4
Leckvolumenstrom* Vorsteuerstufe allein, typisch l/min 1,7 2,6
Steuervolumenstrom* max., bei 100% Sprungeingang l/min 1,7 2,6
Steuerkolbenhub mm ± 3 ± 3
Steuerstirnfläche cm2 2 2
Sprungantwort
D661 - mit ServoJet Vorsteuerventil High flow (B)
Frequenzgang
D661 - mit ServoJet Vorsteuerventil High flow (B)
Moog • D660 Baureihe 11
TECHNISCHE DATEN D661
Typische Kennlinien bei 210 bar Steuer- bzw. Betriebsdruck, Ölviskosität 32
mm2/s und Öltemperatur 40°C
Volumenstrom-Signal-Kennlinien
bei ΔpN = 5 bar je Steuerkante
Steuerkolben A: ~Nullüberdeckung, lineare Kennlinie
Steuerkolben D: 10 % pos. Überdeckung, lineare Kennlinie
Steuerkolben Y: ~Nullüberdeckung, geknickte Kennlinie
Sprungantwort
D661 - mit ServoJet Vorsteuerventil Standard (A)
Frequenzgang
D661 - mit ServoJet Vorsteuerventil Standard (A)
20 40 60 80 100
0
20
50
80
100
10
30
40
60
70
90
0
Bei QN 60l/min
Tankanschluss T1
ist ein zweiter
erforderlich
B T
A T
mit T1
P B
P A
Volumenstrom [l/min]
Signal [%]
100
75
25
50
0
0 10 20 30 40 50
Zeit [ms]
Hub [%]
5 10 20 30 5070100
90%
200
10%
25%
+2
-8
-6
-4
-2
0
-10
-30
-50
-70
-90
-110
Amplitudenverhältnis [dB]
Frequenz [Hz]
Phasenwinkel [Grad]
100
75
25
50
0
0 10 20 30 40 50
Hub [%]
Zeit [ms]
5 10 20 30 5070100
+2
-8
-6
-4
-2
0
-10
-30
-50
-70
-90
-110
90%
10%
25%
Amplitudenverhältnis [dB] Frequenz [
Hz]
Phasenwinkel [Grad]
O-Ringe (gehören zum Lieferumfang) NBR 85 Shore FPM 85 Shore
für P, T, T1, A, B 5 Stück ID 12,4 x Ø 1,8 -45122-004 -42082-004
für X, Y 2 Stück ID 15,6 x Ø 1,8 -45122-011 -42082-011
O-Ringe bei Filtertausch HNBR 85 Shore NBR 85 Shore FPM 85 Shore
für Filter 1 Stück ID 12 x Ø 2 -66117-012-020 A25163-012-020
für Filterdeckel 1 Stück ID 17,1 x Ø 2,6 B97009-080 -42082-080
Service-Dichtsatz siehe Seite 28
Gegenstecker, wasserdicht IP65 (nicht im Lieferumfang) verwendbares Kabel mit
6+PE-polig B97007-061 EN 175201 Teil 804 min. Ø 10 mm, max. Ø 12 mm
11+PE-polig B97067-111 EN 175201 Teil 804 min. Ø 11 mm, max. Ø 13 mm
Spülplatten für P, A, B, T, T1,X, Y für P, T, T1, X, Y für P, T, T1 und X, Y
B67728-001 B67728-002 B67728-003
Anschlussplatten auf Anfrage
Befestigungsschrauben (nicht im Lieferumfang) Anzugsmoment erforderlich

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